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Schiedsrichterausbildung

Schiedsrichter

Ausbildung zum Kreisschiedsrichter:

Der Kreisschiedsrichter ( KSR) ist die Anfangsstufe in der Schiedsrichterlaufbahn. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Die Anmeldung zur KSR Ausbildung erfolgt über das Formblatt auf der HTTV Homepage unter http://www.httv.de dort unter Bildung - Schiedsrichter-Ausbildung - PDF Anmeldeformular KSR Ausbildung. Die theoretische  Ausbildung erstreckt sich über 2 Tage( Samstag und Sonntag) und geht über einen Eingangstest am Samstag mit entsprechender Ausbildung am Sonntag mit der theoretischen Prüfung zu Ende.( Die Agenda zur Ausbildung Theorie ist ebenfalls auf der Homepage des HTTV unter Infos + Formulare – Richtlinien - PDF Agenda zur KSR Ausbildung zu finden). Die praktische und mündliche Prüfung erfolgt zeitnah zur theoretischen Prüfung auf einer HTTV Veranstaltung. Alle 2 Jahre muss der Schiedsrichter an einer Fortbildung zur Erhaltung der SR Lizenz teilnehmen. Der KSR kann bei allen Veranstaltungen auf  Kreis- und  Bezirksebene als OSR und außerdem auf Kreis- bis Verbandsebene als Zählschiedsrichter eingesetzt werden. Schiedsrichter haben die Pflicht gewisse Einsätze innerhalb eines Jahres zu übernehmen. Für alle hessischen Vereine besteht SR Pflicht ab Kreisliga aufwärts. Vereine ohne lizenzierten SR werden mit einer Strafe belegt.

Prüfung zum Verbandsschiedsrichter:
Nach mindestens 4 Jahren aktiver Tätigkeit als KSR kann der Schiedsrichter von seinem KSRW für eine Prüfung zum Verbandsschiedsrichter (VSR) vorgeschlagen werden. Der SRA bietet dafür im Turnus von jeweils 3 Jahren eine Prüfung an, die mit einem Wochenendlehrgang für die KSR verbunden ist. Der VSR wird als Oberschiedsrichter auf Südwestebene, d.h. Ober- und Regionalliga oder auch in der 2. Bundesliga eingesetzt. Außerdem hat er Einsätze als Zählschiedsrichter bei diversen Hessischen- und Bundesveranstaltungen.

Prüfung zum Bundesschiedsrichter:
Nach weiteren mindestens 4 Jahren Tätigkeit als VSR kann der Schiedsrichter dem DTTB für eine Ausbildung zum Bundesschiedsrichter (DSR) vorgeschlagen werden. Eine Ausbildung wird vom DTTB nicht angeboten, sondern es handelt sich um eine reine Prüfungsveranstaltung. Der DSR wird außer zu den o.g. Veranstaltungen auch zu weiteren Veranstaltungen von DTTB oder ETTU herangezogen.

Prüfung zum Internationalen Schiedsrichter:
Der DTTB kann im Turnus von 2-3 Jahren einen DSR, der sich durch Kompetenz und Einsatzfleiß auszeichnet, für eine Prüfung als Internationalen Schiedsrichter (ISR) bzw. International Umpire (IU) an die ITTF vorschlagen. Diese Prüfung findet meistens in deutscher, manchmal auch in englischer Sprache statt und wird direkt von der ITTF abgenommen. Alle Internationalen Schiedsrichter haben nach bestandener Prüfung die sogenannte "White Badge" Qualifikation. Für besonders wichtige internationale Veranstaltungen wie Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele werden inzwischen weitere Qualifikationen von den ISR/IU verlangt. Sie werden zu "Blue Badge" Schiedsrichtern ausgebildet und müssen dazu eine weitere Prüfung (3/4 der Fragen in Deutsch, 1/4 in Englisch), mehrere Evaluierungen (Beobachtung und Bewertung des Verhaltens) bei internationalen Veranstaltungen sowie ein halbstündiges Interview in Englisch absolvieren. Diese Schiedsrichter stellen die Elitetruppe dar und werden vorrangig bei den hochklassigen Veranstaltungen eingesetzt. Sie werden permanent bei ihren Einsätzen beobachtet und geprüft (nicht nur der Einsatz am Tisch sondern auch das Verhalten und die korrekte Kleidung während der gesamten Zeit der Veranstaltung) und können bei Fehlverhalten jederzeit ihre Qualifikation wieder verlieren.

Prüfung zum Internationalen Oberschiedsrichter:

Die Krönung der Schiedsrichterlaufbahn ist die Prüfung zum Internationalen Oberschiedsrichter, die bislang nur wenigen Deutschen gelungen ist. Die ITTF setzt dabei fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Leitung und Organisation eines Turniers voraus. Da diese Aufgabe im Rahmen der Ordnungen und Richtlinien des DTTB und der Verbände nicht zu denen des OSR gehört, befindet sich der deutsche Schiedsrichter hier auf ungewohntem Terrain.